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Ist ein Mietenstopp sinnvoll?

Veröffentlicht von Nadine Mahler auf 17. September 2018
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Ist ein Mietenstopp wie von der SPD jetzt gefordert (siehe Link unten) das passende Mittel gegen Wohnungsmangel und Mietsteigerungen?

Allen Bundestagsabgeordneten sollte ein kostenloser Grundkurs in BWL zu Preisbildung und den Zusammenhängen zwischen Angebot und Nachfrage gesponsert werden.

Sozialaufgaben wie Wohnraum bezahlbar zu halten (z.B. durch Wohngeldzuschüsse, Eigenbetrieb günstiger Wohnungen) sind Aufgaben des Sozialstaats und nicht die Verantwortung eines Vermieters, der zu Energieeinsparungsinvestitionen gezwungen wird und meist auch die Bank im Nacken hat.

Wieso gibt es staatliche Abwrackprämien für Autobauer, aber keinen Anreiz für verdichtetes Bauen mit schnelleren Genehmigungsläufen?
Wieso gibt es Mietpreisbremsen, aber keine adäquate Förderung für Sozialwohnungsbau, so dass mehr günstige Miet- statt Luxuswohnungen gebaut werden?

Stattdessen dreht der Staat kräftig mit an der Preisschraube durch Erhöhungen der Grunderwerbsteuer und verlagert seine Fürsorgepflicht auf die Vermieter.

Unverantwortlich, kurzsichtig und am Problem vorbei reguliert. Man sollte in die Politik gehen…

Link zum Artikel: SPD will Mietenstopp statt Mietpreisbremse

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