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Immobilien-Newsletter Februar 2019 für Eigentümer

Veröffentlicht von winterpremium auf 11. Februar 2019
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In diesem Newsletter informieren wir Sie über:

  • Leerstehende Immobilie: Kontrollpflichten
  • E-Check keine Pflicht
  • Inklusivmiete
  • Zwei Vermieter bleiben zwei Vermieter, auch wenn einer Alleineigentümer wird

 

Thema 1: Leer stehende Immobilie

Häufige Kontrollen der leer stehenden Immobilie im Winter sind Pflicht.
Eigentlich weiß es jeder: Auch eine leer stehende Wohnung oder ein leer stehendes Haus sollten zumindest im Winter etwas geheizt werden. Sonst kann ein großer Wasserschaden durch geplatzte Heizungsrohre entstehen. Die Versicherung wird diese Kosten nicht übernehmen.
Wie oft Sie bei Ihrer Immobilie vorbeischauen müssen hängt von der Art, dem Alter, der Wartung und der bisherigen Zuverlässigkeit der Heizung ab. Ginge es nach der Versicherung sogar zweimal in der Woche.
Tipp: Bei altersschwachen Wasserleitungen kann bei einem „normalen“ Rohrbruch selbst die häufige Prüfung nicht schützen.
Aber: Eine Versicherung gegen Wasserschäden auch bei einer leer stehenden Immobilie hat sich so manches Mal bezahlt gemacht. Sie können die jährliche Versicherungspolice Ihrem Mieter auf die Betriebskosten-Abrechnung setzen.

 

Thema 2: E-Check ist keine Pflicht

Der Vermieter ist nicht verpflichtet eine regelmäßige Generalinspektion der Elektroleitungen und Elektrogeräte vorzunehmen, es sei denn es gibt einen gegebenen Anlass.
Als Vermieter gehört es aber dennoch zu Ihrer vertraglichen Nebenpflicht, die Mietsache in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Sie müssen alle Ihnen bekannt gewordenen Mängel, von denen eine Gefahr für die Mieter ausgehen könnten, zeitnah beheben.
Tipp: Experten empfehlen, dass Sie Ihr Stromnetz alle 4 Jahre überprüfen lassen sollten.

 

Thema 3: Inklusivmiete:

Bei der Inklusivmiete sind bereits alle Nebenkosten enthalten. Der Unterschied zur Kaltmiete liegt darin, dass Sie nicht über die tatsächlich entstandenen Betriebskosten jährlich abrechnen müssen und sich den Abrechnungsaufwand sparen. Die Betriebskosten sind dann bereits in der Miete mitverrechnet.
Ihr Nachteil dabei: Steigen die Betriebskosten können Sie diese vom Mieter nicht nachfordern. Ihre einzige Chance ist dann die Betriebskostenpauschale nachzuverhandeln. Eventuell stimmt der MIeter einer Anpassung zu.

 

Thema 4: Zwei Vermieter bleiben zwei Vermieter – auch wenn einer Alleineigentümer wird

Vermieten zwei Ehepartner eine Immobilie und ein Ehepartner überträgt seinen Anteil auf den anderen, so gehört einem Ehepartner dann das gesamte Objekt alleine. Für den Mieter ändert sich dann aber absolut nichts.
Im vorliegenden Fall wollte eine Ehefrau, die Alleineigentümerin, einer Mieterin die Kündigung aussprechen. Es kam wie so oft zum Rechtsstreit in dem es dann am Ende darum ging, wer die Rechtskosten zu tragen hat.
Ergebnis: Das Gericht verwies darauf, dass eine Kündigung nur durch den neuen Alleineigentümer nicht wirksam ist. Die Kündigung hätte auch durch den ehemaligen zweiten Vermieter ausgesprochen werden müssen, unabhängig davon dass er seinen Miteigentumsanteil auf seine Ehefrau übertragen hat.
Fazit: Achten Sie penibel genau darauf, die Spielregeln beim Kündigen einzuhalten, um nicht unnötige Rechtskosten zu verursachen und zusätzlich dazu das gewünschte Ergebnis zu verfehlen!

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